Ideen für IDZ-Ausstellung

Folgend mehrere Ideen für die Ausstellung im IDZ. Die Ideen sind Ergebnisse erster Gedanken und keineswegs ausgearbeitet oder vollständig auf Machbarkeit geprüft. Im nächsten Schritt werden 2-3 Ideen ausgewählt, die umgesetzt werden sollen. Andere, z.B. in der Umsetzung den Rahmen sprengende, werden konzeptionell weiterentwickelt und in Text und Bild auf der Ausstellung dokumentiert. Ebenso wird der Entstehungsprozess der real umgesetzten Projekte dokumentiert und Teil der Ausstellung.

Musikschrank
Kerstin Meyer

Wenn man Musik am Computer mit Hilfe einer Software komponieren will, so funktioniert das meist über eine Timeline, in der man die zu spielenden Musik-Samples entsprechend des Taktes makiert.

Diese Art der Komponierung dient als Basis für das Musikinterface. Das Interface ist ein Schrank mit Schubladen. Durch herausziehen der Schubladen werden verschiedene Töne oder Musik-Samples abgespielt, welche senkrecht sortiert in den Schubladen ‚liegen‘. Die Horizontale Schubladenreihe entspricht einem Takt. Abhängig davon, welche Schubladen offen stehen, wird eine Komposition im
Loop gespielt. Weiterführender Gedanke: Die Lautstärke des angespielten Samples ist abhängig davon, wie weit eine Schublade herausgezogen ist.

Möglich wären zusätzlich kleine Würfel, die für jeweils einen Musik-Sample stehen. Diese Würfel könnten dann in die Schubladen gelegt werden. Aus der Schublade erklingt dann die entsprechende Musik.

AudiViSamp Project
Dirk Schüler

kurze loops die mittels mikrophon aufgenommen werden, zusätzlich werden im selben moment visuelle aufnahmen (in der länge des loops) von demjenigen der die geräusche für die loops fabriziert, gemacht. beide daten dienen zur erstellung auditiver und visueller arrangements, welche mittels videobeamer und soundsystem in den raum gespielt werden. Ausführliche Beschreibung

Licht als Instrument
Christian Rieger

Eine Idee Licht als Instrument zu verweden, wäre eine Art Saiteninstrument zu entwickeln, vor der sich eine Person stellen und wie auf einer Harfe spielen kann. Ein Mögliches Szenario wird im Bild dargestellt. Es zeigt einen Aufbau, der aus zwei (oder auch mehr) vertikal aufgestellten “Türmen” besteht, in denen mehrere Lichtschranken-Sensoren untergebracht sind. Fährt die Person nun mit einer oder beiden Händen durch die Lichtschranken, wird ein Ton oder eine Sequenz an Tönen erzuegt und abgespielt. Um auch ein visuelles Feedback zu bekommen, wird vor der Person auf eine Leinwand, ein visuelle Metapher projeziert. Es könnten hier auch die Lichtstrahlen abgebildet werden um die jeweilige Interaktion zu verdeutlichen. Ausgehen von diesen Lichtsaiten, wäre auch die Erzeugung von Visuals denkbar, die zu einem Live-Moment, ähnlich des Vj-ings führen.

Human Multitouch Synthesizer
Christian Rieger

Ein analog aufgebauter Synthesizer, bestshend aus einer Gruppe von Menschen, die sich durch Anfassen miteinander verbinden können. Jeder bekommt eine bestimmte Rolle zugeswiesen (oder kan sich diese aussuchen), in der er zum Teil des Synthesizer wird und so eine bestimmte Aufgabe übernimmt. Diese setzen sich dann folgendermassen zusammen: Audioquelle (Beats, Rhytmen, etc.), Filter, Delays, Kurven (Sinus, Triangle, Sawtooth,…), Picht, LFO, usw. bis hin zum Ausgabe-Medium. Ist jeder in eine Rolle geschlüpft, bekommt man die Kontrolle über seine Funktion und kann sich im Raum verteilen. Eine Verbidung entsteht dann entweder durch direktes Berühren der einzelnen Personen, oder durch bestimmte Knotenpunkte im Raum. So entstünde eine ganz besondere Interaktion, die ein echtes Gefühl dafür vermittelt, wie elektrische Musik im Syhntesizer entsteht und sich durch Änderung von grundsätzlichen Eigenschaften, der Sound entwickelt.

Pattern becomes Sound
Christian Rieger

An einem Punkt im Raum, wird eine Kamera angebracht, die das Geschen dokumentiert. Das gefilmte Bild wird dann mittels Software gerastert, wobei jede Zelle mit einer Audiodatenbank verbunden wird. bewegen sich dann die Personen durch den Raum, verändert sich damit auch die Belegung des Rasters und damit auch die gespielten Sounds. Gleiches wäre auch in einem kleineren Rahmen denkbar, in dem mann besipielsweise div. Objekte vor eine Kamera hält und ein entsprechender Sound entsteht. Auf diese Weise, könnte man hören, wie Objekte aussehen. (Electric Sound Shape)

FootRhythm+
Viktor Kanyo

Durch das rhythmische tanzen/aufsetzen des Fusses wird passend zu den BPM/Fussbewegung die Musik geändert. Dies wird mit hilfe von einem Sender erreicht der in der Schuhsohle integriert ist. Paradebeispiel wäre hierfür das iPod Nike Sport Kit, dass schon gute Ansätze für diese Idee hat.

Ideal wäre wenn die Bewegung zu einem spezifischen Song den man hören möchte erkannt wird, sei es durch den Rhythmus der Fussbewegung oder der von dem Benutzer vordefinierte Bewegungungsablauf.

Klangerzeugung im Raum/Klangteppich
Philipp Ohde

Der Boden, der Ausstellung wird in Quadratische Formen unterteilt. Jeder dieser Formen ist ein Ton zugewiesen, der Aktiviert wird sobald ein Mensch diesen Bereich betritt. Durch die wechselnden Positionen, des Menschen im Raum, und die dadurch enstehende Variationen des Klanges, wird so eine Klangwelt „Komponiert“.

Der Mensch selber ist ein Bestandteil/Programmierer/Sequenzer einer Musiksoftware. Die Klangwelt wird Intuitiv gestaltet, ohne die Hürden eines digitalen Interface. Sie macht die Musik greifbar, auch für Menschen die sich im alltäglichen Leben nicht mit Musik beschäftigen.

WiiSoundalls
gemeinsame Idee

In mehrere Schaumgummi-Bälle werden per Bluetooth kommunizierende Wii Remote Controller integriert. Mit den gesendeten Sensordaten werden Sounds abgespielt und moduliert. Dadurch entstehen sich ständig verändernde Klangwelten indem die Bälle durch den Raum gerollt oder geworfen oder schlichtweg von PErson A an Person B übergeben werden.

Musikalische Schattenspiele
Anna Viebrock

Dieses Projekt ist an eine Installation aus dem Designmuseum in London angelehnt.

Ein schwarzer Raum, in dem nichts zu sehen ist, als eine weiße Leinwand und ihr gegenüber eine weiße von hinten beleuchtete Fläche. Kommt man nun in diesen Raum, erscheint der eigene Schattenriss auf der Leinwand. Musik erklingt. Bewegt sich der Besucher weiter, verändert sich die Musik. Bewegt er gar Arme und den Kopf verändert sich die Musik weiter bzw es kommen neue Instrumente dazu. Den gleichen Effekt bekommt man, wenn weitere Besucher den Raum betreten.

MusikTablett
John Jastram

Die Idee ist ein Grafiktablett so umzuwandeln, daß man anstatt Grafik, Klänge damit erzeugt. Je nach Strichführung ändert sich dabei der Sound. Wenn man z. B. ein ruhige, sanfte Linie zieht wird auch ein leiser, harmonischer Ton abgespielt. Je abgehackter, kantiger bzw. eckiger die Linie wird, desto lauter und unharmonischer wird auch der Sound wiedergegeben. Dabei sollen möglichst viele Abstufungen entstehen.

Musicycle
John Jastram

Hierbei handelt es sich um ein fest montiertes Fahrrad, welches Klänge durch Dynamik erzeugen
kann. Beim „Fahren“ entsteht ein Ton, welcher mit steigender Geschwindigkeit lauter, intensiver und schneller wird. Genauso kann man ihn auch abbremsen und/oder rückwärtslaufen lassen. Gesteuert wird der Ton also über die Bewegung des Fahrers. Entscheidend dabei ist, ob der Fahrer vorwärts/rückwärts fährt oder abbremst. Eine Tonauswahl sollte ebenfalls möglich sein.

DoorSwitches
Rebecca Conrad

Türen in den Ausstellungsraum, zu den Toiletten, zum Balkon o.Ä. werden als Schalter eingesetzt und triggern beim Öffnen/Schliessen bzw. per Lichtschranke beim Durchgehen bestimmte Sounds. Zusätzlich könnte anhand dieser Schalter auch die gesamte Raumathmosphäre (optisch/akustisch) beeinflusst werden, sodaß hier ständig ein Wandel besteht, der Abhängig ist vom Besucherstrom.

FunkyStehSorroundParty
Rebecca Conrad

Ca. 9 Kontakflächen in den Ecken/am Rand
zu Jedem Kontakt gehört eine Musikbox.

Steht man auf einer, wird ein bestimmter Sound erzeugt und gehalten (Bass, Geige, Drums, etc ), der ein Lauflicht erzeugt.

Diese Lauflichter haben verschiedene Farben und Muster und Laufen die Wände entlang, solange man auf der Kontaktfläche bleibt.

Verläßt man diese, faded auch der Sound aus

Sind jetzt alle Kontakte bestetzt, entsteht ein buntes bewegtes Farbspiel im Raum sowie eine „gemeinsam komponierte Musik“. Umso länger man steht, umso schneller wird der Rhythmus.

Erweiterung: Vielleicht sind die Einstellungen auch flexibler. Bei Disharmonie der Sounds, gibts Chaos der Lauflichter, bei Harmonie ergeben sie ein bestimmtes Bild.

Vielleicht passiert auch was, wenn sich die Lauflichter kreuzen.
Vielleicht passiert auch was, wenn jemand in die Kegel kommt.

Je nachdem in welcher Richtung man steht, wird das Licht ausgeworfen.

Voraussetzung: Dunkelheit